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Für ein Land, das nur ein wenig kleiner ist als Italien, hat Vietnam eine
ungeheure geografische und kulturelle Vielfalt zu bieten: Das wechselnde Klima
und die unterschiedliche Landschaft sind geprägt durch die vier Jahreszeiten im
bergigen Norden und den ganzjährig tropischen Temperaturen im üppigen Süden.
Vietnams kulturelle Vielfalt rührt von seiner mehr als 4000 Jahre alte
fesselnden Geschichte her. Vietnams historisches Erbe schließt auch ein
Jahrhundert Chinesischer Besatzung ein, das einen sehr starken kulturellen
Einfluss hinterlassen hat. Sehen kann man dies insbesondere an den Pagoden, der
regionalen Küche, und dem noch immer praktizierten Konfuzianismus. Vietnams
kaiserliche Vergangenheit ist sehr schön in der ehemaligen Hauptstadt – in Huè
– zu sehen, wo die Zitadelle und die königlichen Gräber für eine Ära
kultureller Wiedergeburt stehen. Das koloniale Erbe Frankreichs ist noch immer
an vielen Stellen Vietnams sichtbar, wenn man die eidotterfarbenen, gut
erhaltenen Villen und Verwaltungsgebäude aus dieser Zeit betrachtet.
In Vietnam kann man an der 3200 kilometerlangen Küste noch unberührte Strände
entdecken, aber ebenso sind in der bergigen Region noch Bergstämme zu finden,
die dort fernab der Zivilisation leben.
Die ländlichen Regionen mit ihren saftigen Reisfeldern und der üppigen
Vegetation bieten reichlich Gelegenheit das Leben von etwa 80 Prozent der
Landbevölkerung zu beobachten.
Heutzutage sind die ländlichen Regionen meist noch immer unberührt, obwohl sich
in den Hauptstädten ein sichtlicher Wandel vollzieht
Noch immer hat sich im größten Teil des Landes so gut wie nichts verändert,
obwohl man in den großen Städten zunehmend moderne Infrastruktur und
Technologie entdeckt. Besucher des Landes können wählen zwischen preiswerten
und luxuriösen Unterkünften, zwischen öffentlichen und privaten
Transportmöglichkeiten und zwischen traditionellem vietnamesischem Essen oder
hochwertiger Küche. Wenn Sie also gerne auf kulturelle Erkundungstour gehen,
malerische Landschaften schätzen oder das Abenteuer ihres Lebens suchen – dann
ist Vietnam das richtige Land für Sie!
- Visum
- Ankunft
- Abflug
und Flughafensteuer
- Geld
- Kleidung
- Klima
- Sicherheit
- Küche
- Menschen
- Sprache
- Gesetzliche
Feiertage
- Post
und Telekommunikation
- Geschäftszeiten
1. Visum
Besucher müssen sich vor der
Einreise ein offiziell gültiges Visum verschaffen. Beachten Sie: Besucher können auch ein Einreisevisum direkt nach ihrer
Ankunft in Vietnam erhalten. Wir empfehlen das jedoch nur im Notfall, da dies sehr
viel teurer ist als das normale Visum.
2. Ankunft in Vietnam
Alle Besucher müssen ihren Ankunftszettel vollständig ausfüllen. Dieser wird
zusammen mit den Reisepassdaten und dem Visum an die Einreisebehörde und die
Zollbeamten weitergeleitet. Den Durchschlag, der Ihnen zurückgegeben wird,
müssen Sie sorgfältig aufbewahren, um ihn bei Ihrer Ausreise wieder vorlegen zu
können.
Sollten Sie keinen Vertreter von indochina-reisen.com bestellt haben, der Sie
am Flughafen abholt, lesen Sie hier, was zu tun ist:
In Saigon:
Der Tan Son Nhat Flughafen liegt etwa 7 Kilometer nordwestlich des
Stadtzentrums. Nehmen Sie sich am Besten außerhalb des Flughafengeländes ein
Taxi mit einem funktionierenden Taxameter und lassen Sie sich für sieben bis
zehn USD in die Stadt bringen.
In Hanoi:
Hanoi’s Noi Bai Flughafen liegt etwa 35 Kilometer nördlich des Stadtzentrums.
Das Taxi, das direkt vor dem Flughafengebäude abfährt, kostet ungefähr zehn
USD. Bevor sie das Taxi besteigen, sollten Sie diesen Preis ausmachen, dann ist
auch kein Taxameter notwendig.
3. Abflug und Flughafensteuer
Noi Bai, Internationaler Flughafen Hanoi
Internationale Abfluggebühr: US$14
Tan Son Nhat, Internationaler Flughafen Ho Chi Minh Stadt
Internationale Abfluggebühr: US$12
4. Geld
Die offizielle Währung heißt Dong. Der Dong ist nicht umtauschbar. Zur Zeit
dieses Schreibens entspricht der Dong etwa 15,85 USD. Der Dollar, vorzugsweise
in kleinen (1$) sauberen Scheinen, wird allgemein in den großen Läden und
Restaurants akzeptiert. Travellerschecks können gegen Vorlage des Reisepasses
an den „foreign exchange“-Schaltern und in Banken eingelöst werden. Dabei
fallen Umtauschgebühren von etwa zwei bis fünf Prozent an. Kreditkarten wie
Visa und Mastercard sind vor allem in den größeren Städten in Restaurants und
Hotels durchaus gängig.
Achten Sie bitte darauf, dass die vietnamesischen Banknoten nicht verknittert
und eingerissen sind, denn viele Shops und Restaurants akzeptieren solche
Banknoten nicht. Wechseln Sie auch bitte nicht zuviel Bargeld auf einmal, so
ein Notenbündel kann recht dick und unhandlich werden. Die Banknote mit dem
höchsten Wert ist gegenwärtig 500.000 Dong, das entspricht etwa 31 USD. Die
Regierung hat mittlerweile 50.000er und 500.000er Banknoten herausgegeben, die
aus Plastik sind (entsprechend etwa dem australischen Dollar). Für kleinere
Geschäfte gibt es seit 2004 nun auch Münzgeld mit folgenden Werten: 200; 1000
und 5000 Dong. In Form von Papiergeld erhalten Sie 2000, 5000, 10.000 und
20.000 Dong-Noten. Die meisten können Sie leicht an ihrer unterschiedlichen
Farbe erkennen.
Es gibt zahlreiche internationale Banken die Niederlassungen in Hanoi und in Ho
Chi Minh City haben und einen 24 -stündigen Geldautomatenservice anbieten. Dazu
gehört die ANZ Bank in Hanoi und die HSBC in Ho Chi Minh City. Problemlos ist
hier die Versorgung mit Bargeld aus dem Automaten mittels Eurocheckkarte. Bei
einer Gebühr von etwa zwei bis vier Euro pro Abhebung ist der Höchstbetrag von
2.000.000 Dong (etwa 126 $/108 €) dagegen sehr gering. Aber auch hier gibt es
bei einigen Banken Ausnahmen. Bei den großen Banken (ANZ/HSBC) kann Bargeld
auch mit Visa, Cirrus, Mastercard oder anderen Karten gezogen werden.
Beachten Sie bitte, dass der vietnamesische Dong außerhalb Vietnams nicht
umgetauscht werden kann.
5. Kleidung
Leichte, bequeme und bügelfreie Kleidung ist zu empfehlen. Die Temperaturen
während der Wintermonate in Hanoi und die Regensaison in der Landesmitte können
sehr kühl sein, ein Sweater oder eine leichte Jacke kann da Abhilfe schaffen.
Weiterhin empfehlen wir gute Wanderschuhe und leicht zu verstauende Sandalen
einzupacken, vor allem dann, wenn man Pagoden betritt oder eingeladen ist.
6. Klima
Vietnams langezogene Form bietet sowohl tropisches als auch subtropisches
Klima, das für die unterschiedlichen Klimatas des Landes verantwortlich ist.
Allgemein sagt man, dass die beste Reisezeit in Vietnam dann ist, wenn es
geringere Aussichten auf Regen gibt und das ist im April und Mai, sowie im
Oktober und November.
Der Süden (von Ho Chi Minh City nach Phan Thiet)
Im Süden ist es das ganze Jahr heiß und es gibt zwei Jahreszeiten: Die eine
nass, die andere trocken. Die nasse Jahreszeit dauert von Mai bis Oktober und
man kann täglich Regengüsse erwarten, die für gewöhnlich kurz und leicht
vorauszusagen sind. Die trockene Jahreszeit dagegen dauert von November bis
April und ist allgemein sonnig und feucht.
Landesmitte (von Nha Trang bis Hue)
Generell ist Nha Trang die meiste Zeit des Jahres mit Sonnenschein verwöhnt
aber zwischen November und Dezember gibt es auch schon mal heftigen Regen.
Dalat, auf einer Höhe von etwa 1500 Metern gelegen, ist kühler als die
Küstenregion und dies teilweise durchgehend von November bis März. Danang und
Huè bekommen durchaus auch mal einen Taifun zu spüren, insbesondere dann, wenn
es kühler wird, dort ist es dann bedeckter und nasser.
Der Norden (von Hanoi nach Sapa)
Der Sommer im Norden dauert von Mai bis Oktober mit Temperaturen zwischen 30
und 35 Grad mit gelegentlichen schweren Regenfällen. Im Winter, von Dezember
bis März, liegen die Temperaturen schon mal zwischen 10 und 15 Grad, der Himmel
ist bedeckt und die Luft diesig.
WETTERKARTE
|
|
Hanoi
|
Danang
|
Ho Chi Minh Stadt
|
|
Monat
|
Durchschnittl.
Temperatur |
Regen
(mm) |
Durchschnittl.
Temperatur
|
Regen
(mm)
|
Durchschnittl.
Temperatur
|
Regen
(mm)
|
|
JAN
|
12/30
|
26
|
17/25
|
21
|
21/32
|
26
|
|
FEB
|
13/21
|
26
|
18/26
|
22
|
22/32
|
10
|
|
MAR
|
16/23
|
60
|
20/28
|
23
|
23/33
|
15
|
|
APR
|
20/28
|
110
|
23/30
|
75
|
25/35
|
50
|
|
MAI
|
25/32
|
220
|
25/35
|
200
|
25/35
|
200
|
|
JUNI
|
28/33
|
280
|
29/36
|
280
|
24/33
|
325
|
|
JULI
|
28/33
|
350
|
29/36
|
300
|
24/33
|
300
|
|
AUG
|
28/33
|
340
|
25/34
|
280
|
24/33
|
275
|
|
SEPT
|
28/33
|
280
|
23/30
|
260
|
24/33
|
325
|
|
OKT
|
23/28
|
160
|
23/28
|
260
|
23/32
|
225
|
|
NOV
|
18/27
|
80
|
21/28
|
80
|
23/32
|
100
|
|
DEZ
|
15/21
|
10
|
20/27
|
40
|
22/32
|
50
|
7. Sicherheit
Vietnam
wurde kürzlich zu einem der sichersten Reiseziele der Welt gewählt. Frauen und
Alleinreisende fanden es mühelos und leicht durch das ganze Land zu reisen.
Vereinzelte Fälle von Diebstahl und Handtaschenraub kommen in Hanoi weitaus
weniger vor als in Ho Chi Minh City.
8. Küche
Das
typische vietnamesische Essen besteht aus Reis oder Nudeln mit Suppe, etwas
gegrillter Einlage und dazu ein Hauptgang. Es wird Wert darauf gelegt,
gemeinsam zu essen. Die einzelnen Mahlzeiten sind gewöhnlich nicht sehr würzig,
werden aber durch Chilli-, Fisch- oder Sojasauce ergänzt. Das traditionelle
vietnamesische Frühstück ist eine Pho – eine große Schüssel Reisnudeln mit ein
wenig geschnetzeltem Rind- oder Hähnchenfleisch, überbrüht mit einer würzigen
Gemüse- oder Fleischbrühe und garniert mit Koriander und Bohnensprossen.
Natürlich unterscheidet sich die Küche der drei Hauptregionen Nord, Mittel- und
Süd-Vietnams. Allgemein ist der Norden bekannt für seine Nudelsuppen mit den
Fleisch oder Meeresfruchteinlagen. Die Zentralregion um Huè hat etwas feinere
Speisen. Im Süden dagegen, wo es eine etwas größere Auswahl an Gewürzen gibt,
ist es entsprechend schärfer. Mit einer Küstenlänge von mehr als 3000
Kilometern sind die Meeresfrüchte natürlich entsprechend frisch und
abwechslungsreich. Krabben, Shrimps, Flusskrebse und Tintenfische sind
reichlich vorhanden, gar nicht zu sprechen von den hunderten verschiedenen
Arten von Meeresfischen.
9. Menschen
Die
Mehrheit der Landesbevölkerung besteht aus den Viet oden Kinh (85%) Menschen,
die die Lautsprache Vietnamesisch sprechen. Die Minderheit in der Bevölkerung
besteht aus etwa 50 ethnischen Bergvölkern, die hauptsächlich in den
Zentralbergen der Mitte des Landes oder im bergigen Norden leben. Die
bekanntesten Bergstämme sind die Tay, Hmong, Zao, weißen und schwarzen Thai
(beide hauptsächlich aus dem Norden), und den Hoa. Jeder Bergstamm hat seine
eigenen Bräuche und Dialekte und einige sprechen auch Vietnamesisch.
10. Sprache
Vietnamesisch,
die offizielle Sprache, ist eine tonale Sprache, die mit Kambodschas
offizieller Sprache, dem Khmer, verglichen werden kann. Jede Silbe kann mit
sechs verschiedenen Tönen kombiniert werden, so dass sich die Bedeutung ändert
und es Ausländern schwer fällt sich auf die Sprache einzulassen. Es gibt aber
auch andere Sprachen, die in Vietnam gesprochen werden. Dazu gehört unter
anderem Chinesisch, Khmer, Cham und andere Sprachen, die vor allem bei den
Bergvölkern gesprochen werden. Obwohl es einige Ähnlichkeiten mit anderen
südost-asiatischen Sprachen gibt, wie beispielsweise Chinesisch, wird
vietnamesisch doch als eine eigenständige Sprachgruppe begriffen, obwohl sie
mit zur austro-asiatischen Sprachfamilie gehören.
In geschriebener Form benutzen die Vietnamesen das römische Alphabet und versehen
die einzelnen Buchstaben mit Lautzeichen. Dieses System des Schreibens
bezeichnet man als Quoc Ngu, das von einem katholischen Priester im 17.
Jahrhundert entwickelt wurde damit man seine Schriften lesen konnte.
Wahrscheinlich hat dieses System, vermutlich teilweise nach dem Ersten
Weltkrieg, die chinesischen Chu Nom-Zeichen ersetzt, die bis dahin Jahrhunderte
lang die inoffizielle Schriftform war.
11. Gesetzliche Feiertage
Die
wichtigsten und auch am meisten zelebrierten Feiertage des Jahres sind die
Feierlichkeiten zu Tet, das Neujahr, das mit dem Mondzyklus zusammenfällt.
Diese fallen für gewöhnlich in den späten Januar oder in den frühen Februar und
dauern offiziell drei Tage, obwohl viele Geschäfte in dieser Zeit die ganze
Woche über geschlossen haben. Andere wichtige Feiertage sind die Befreiung
Saigons (30. April), Tag der Arbeit (1. Mai), Ho Chi Minhs Geburtstag (19. Mai)
und der Vietnamesische Nationalfeiertag (2. September).
TET
Das Vietnamesische Neujahr
Es gibt keine farbenfrohere Zeit als ein Aufenthalt während der Hauptfeiertage
zu Tet Nguyen Dan, den wichtigsten Feierlichkeiten für die ethnischen
Mehrheiten des Landes, den Kinh.
Bereits am ersten Tag des Mondjahres ist man gedanklich damit beschäftigt, das
nächste Tetfest noch perfekter zu planen.
In den engen Straßen der Altstadt von Hanoi summt es geradezu vor Quirligkeit.
Jeder ist in Eile sich noch schnell einen neuen Haarschnitt verpassen zu
lassen, einen neuen Anzug zu kaufen, einen „Frühjahrsputz“ zu veranstalten,
Freunde zu besuchen, Behinderten zu helfen oder sich den traditionellen
Tet-Delikatessen hinzugeben. Geschäftsleute hängen rote Flaggen an ihren Läden
auf denen „Chuc mung nam moi“ (gutes neues Jahr) steht und die
Hauptverkehrsstraßen sind mit unzähligen farbigen Lichtern geschmückt. Überall
sind kleine Verkaufstände zu sehen, die nichts anderes als die kegelförmigen
Kumquatbüsche verkaufen. Andere verkaufen blühende Pfirsichbäume, Symbol für
das Leben und Glück, die Menschen in ihr Zuhause bringen, wenn man zusammen den
Vorfrühling feiert.
Wenn die Straßenhändler mit ihren am Fahrrad befestigten Mandarinenbäumchen in
die Stadt strömen, gleichen die Straßen orangefarbenen Wäldern.
Im Süden bringen sie gelbe Aprikosenzweige mit nach Hause und legen eine
Kokosnuss, eine Papya, eine Mango und einen Zimtapfel auf den Hausaltar.
Verbunden mit dem südlichen Dialekt klingen die Namen dieser Früchte wie eine
Predigt für Erfolg und Erfüllung.
Drei entscheidende Treffen, so sagt man, finden am Tet statt. Das erste Treffen
ist zwischen drei Familiengöttern: Tien su, die Gottheit, die verantwortlich
ist, der Familie ihre Lebensgeschichte vor Augen zu führen, Tho Cong, die sich
um das Land kümmert, auf dem die Familie lebt und schließlich Tao Quan, der
Küchengott, der sich um die Nahrungsmittel der Familie sorgt. Das zweite
Treffen findet zwischen den Toten und den Lebenden statt. Die Menschen legen
ihre Geschenke, wie Lebensmittel und Getränke, vor den Ahnenaltar, verbreiten
Weihrauch und laden ihre Ahnen dazu ein, sich den Tet-Feierlichkeiten
anzuschließen. Das dritte Treffen betrifft die unmittelbare Familie. Am
Neujahrsabend versammeln sich die Familienmitglieder zu einem Abendessen mit
traditionellem Essen, wie Banh Chung (ein mit Bohnen und Schweinefleisch
gefüllter, eckiger Keks aus Klebreis), Mang (eine Suppe aus gekochten
Bambussprossen und gebratenem Schweinefleisch) und Xoi Gac (orangefarbener
Klebreis). Anschließend geht man zur örtlichen Pagode und vielleicht schaut man
sich dann noch das Feuerwerk in der Stadt an.
12. Post und Telekommunikation
Das
vietnamesische Postsystem bietet die meisten verfügbaren
Telekommunikatiossysteme. Sie werden beispielsweise folgende Spezialdienste
finden: EMS (Express Mail Service), DHL Worldwide Express, UPS, Freight
Forwarders.
Email & Internet: Der technischen Entwicklung sei Dank sind E-mail- und
Internetservice in den meisten Hotels und in vietnamesischen Postämtern mittlerweile
Standard. Die gleichen Dienste gibt es auch in Internetcafes (95% nutzen ADSL),
die überall in den Straßen der großen Städte zu finden sind. Normalerweise
berechnet die Post für den Internet-Service 3000 bis 6000 VND pro Stunde (etwa
0,19 bis 0,38 USD). In den Hotels könnte es etwas mehr sein.
Telefonzelle & Telefonkarte: Die Telefonzelle ist eine einfache Möglichkeit
für Sie nach Hause zu telefonieren. Die Zellen finden Sie in Postämtern oder
auf der Straße in den Großstädten. Die Telefonkarten bekommen Sie bei GPO, in
kleinen Läden, Restaurants oder Buchläden. Das Billigste ist mittlerweile aber
das Internet-Telefon, das viele Internetcafes bereits anbieten.
Internationale Gespräche: Die Kosten für direkt gewählte Rufnummern ins Ausland
sind nach wie vor sehr hoch. Wählen Sie jedoch die 171 oder die 178 als
Vorwahl, halbieren sich die Gesprächkosten mit den Familienangehörigen (die
Minute kostet etwa 0,60 USD) Und so wählt man:
Wählen Sie 171 (oder 178) + 00 + Landesvorwahl + Stadtvorwahl + Nummer
Beachten Sie aber bitte, dass dieser Service in Hotels ein wenig höher sein
kann.
Handy: In Vietnam. GMS (Global Mobilephone System) wird gegenwärtig von drei
Hauptanbietern betrieben: VINAPHONE, MOBIFONE und Viettel. Ihr Handy könnte
hier durch den Roamingservice genutzt werden. Diese Anbieter bieten für Ihr
Handy aber auch VINA und MOBI Pre-Paid-SIM-Karten an. Sie können aber auch ein
Handy im Hotel oder in einem der vielen kleinen Telefon-Service-Läden kaufen.
Time: Vietnam liegt in der gleichen Zeitzone wie Thailand, das heiβt, sieben
Stunden vor GMT/UTC. Durch die Nähe zum Äquator gibt es in Vietnam keine Sommerzeit.
13. Geschäftszeiten
Die
meisten Vietnamesen sind Frühaufsteher, so dass die Geschäfte und Läden bereits
sehr früh geöffnet sind. Die Regierungsbüros sind von Montags bis Freitags von
7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die meisten Geschäfte haben von Montag bis Samstag
von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Banken haben von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet und Samstag
von 8.00 bis 13.00 Uhr. Mittagszeit ist gewöhnlich von 11.30 bis 13.30 Uhr.
Viele Geschäfte, aber auch die Regierungsbüros, sind in dieser Zeit
geschlossen. Die meisten Shops sind durchgehend von 8.00 Uhr morgens bis 21.00
Uhr abends geöffnet.
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